Die aktuelle Ausstellung ›Last Night"s Fortune Teller‹ inszeniert verschiedene Divertimenti zwischen Werken deutscher, chinesischer und internationalen Herkunft. Die Ausstellung löst sich dabei ganz bewusst von einer rein nationen- und kulturkreisspezifischen Interpretation der Werke, um die Aufmerksamkeit auch auf werkimmanente Fragestellungen zu lenken. Der Schwerpunkt liegt im Bereich skulptural-installativer Werke, erweitert um Positionen aus den Grenzbereichen zu Malerei, Fotografie und Videokunst; auf eine thematische Klammer wurde verzichtet. Bei der Auswahl der Künstlerpositionen hat sich die Daimler Art Collection auf Positionen aus den Zentren Beijing, Shanghai und der Provinz Guangdong sowie Hongkong fokussiert. Dank eingehender Recherchen vor Ort konnten sowohl Hauptwerke von international bereits bekannten KünstlerInnen erworben, als auch eine hierzulande noch weitgehend unbekannte jüngere Künstlergeneration (geboren um ca.1980) hinzugewonnen werden. In Summe geben die Werke einen Einblick in ein – faszinierendes wie kontroverse Diskussionen auslösendes – Land, das nicht nur aufgrund der klassischen Traditionen, sondern vor allem wegen der rasanten wirtschaftlichen wie kulturellen Entwicklung von entscheidender, globaler Bedeutung im 21. Jahrhundert sein wird.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: 
Guillaume Bijl (B), Monika Brandmeier (D), Ding Yi (CHN), Haris Epaminonda (CY), Ulrich Erben (D), Fang Lu (CHN), Sylvie Fleury (CH), Marius Glauer (D), José Heerkens (NL), Bethan Huws (GB), Iman Issa (EG), Patrick Fabian Panetta (D), Michael Sayles (GB), Dayanita Singh (IND), Anita Stöhr Weber (D), DENG Dafei & He Hai Utopia Group (CHN), Simone Westerwinter (D), Yang Fudong (CHN), Yu Honglei (CHN), Zhang Ding (CHN)