Von der frühen Avantgarde bis heute: Die aktuelle Werkzusammenstellung aus der Sammlung des Von der Heydt-Museums präsentiert die markantesten Positionen im Aufbruch zur Moderne. Denn der Anstoß zu neuen Entwicklungen ging immer von einzelnen Künstlerpersönlichkeiten aus, deren revolutionäre Ideen regelmäßig zuerst auf Ablehnung stießen. Neue malerische und maltechnische Impulse wie sie Cézanne, Marées, Van Gogh, Segantini, Hodler, Munch und Beckmann einbrachten, öffneten den Weg zu neuen Bildformen.

Die Künstler des "Blauen Reiters" und die "Brücke-Künstler" erlebten die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg als Anbruch einer neuen, innerlichen und von allen bürgerlichen Konventionen befreiten Zeit, für die jeder Künstler individuell neue Ausdrucksformen fand. In den 1920er Jahren wiederum standen bei Dix, Schad, Röhrig oder Voll jeweils neue Motive im Vordergrund, mit denen sie aus ihrer persönlichen Sicht die gesellschaftliche Situation kommentierten. Alle Werke stehen somit für sich, belegen in diesem Rundgang durch die klassische Moderne aber auch in bestechender Weise repräsentative Positionen, die sich nicht zuletzt auch in den Werken zeitgenössischer Künstler widerspiegeln.