Die mehr als fünf Meter hohe Installation auf der Bibliotheksterrasse des MdbK ist die bislang monumentalste Schöpfung der estländischen Bildhauerin.
Das Werk ist Teil einer 2011 begonnenen Werkreihe, mit der Karlson (* 1983) darauf aufmerksam macht, dass Probleme für einen selbst sich oftmals komplexer darstellen, als es rational der Fall ist. Mit der durch transparente Schläuche gepumpten Flüssigkeit (im aus Styropor, Holz und Beton geformten Korpus des Dinosaurus Rex), bezieht sie sich auf den Kreis des Lebens. Die durch den Zirkulationsvorgang verursachten Geräusche verdeutlichen diesen Prozess.