Künstlerische Arbeiten, die sich in der Sammlung eines Museums befinden, sind manchmal gar nicht (ausschließlich) für den institutionellen Rahmen geschaffen, einige sind vielmehr auf eine größere Verbreitung angelegt, beziehen Populäres, Alltagskulturelles mit ein, wollen in den öffentlichen wie privaten Raum hineinwirken oder gar vom Publikum in Gebrauch genommen werden.
Die Ausstellung Pass-Stücke zeigt Werke aus der GfZK-Sammlung, die sich explizit an ein breiteres Publikum richten und zur Auseinandersetzung oder zum Handeln herausfordern. Betrachtet werden ihre Produktionszusammenhänge und Rezeptionsbedingungen, und die Frage nach den Möglichkeiten ihrer Re-Aktivierung im Museum wird gestellt.

Das gesamte Konvolut der Editionen von Texte zur Kunst wurde von Arend und Brigitte Oetker der Galerie für Zeitgenössische Kunst geschenkt.