Die Burger Collection Hong Kong freut sich, die große Ausstellung How to See [What Isn't There] in der Langen Foundation bei Düsseldorf, einem spektakulären deutschen Privatmuseum des Pritzker Architekturpreisträgers Tadao Ando, bekannt zu geben. Die von Gianni Jetzer kuratierte Gruppenausstellung untersucht die Dichotomie zwischen Präsenz und Abwesenheit und führt Werke von 32 Künstlern aus aller Welt zusammen.

Die multidisziplinäre Ausstellung zeigt 46 Werke aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst, darunter Skulptur, Installation, Malerei, Fotografie, Video, VR und Performance. Zu den ausgestellten Künstlern gehören Doug Aitken, Fiona Banner, Angus Fairhurst, Urs Fischer, Zhang Huan und Huang Rui, sowie Nachwuchstalente wie Iván Argote, Mohamed Bourouissa, Marguerite Humeau, Nadia Kaabi-Linke, Pamela Rosenkranz und Ho Sin Tung.

Die Künstler und Arbeiten wurden für diese Ausstellung ausgewählt, um die Grenzen zwischen Präsenz und Abwesenheit zu markieren und zu verwischen. Sie visualisieren die immaterielle Repräsentation von Ideen und lenken den Blick des Betrachters buchstäblich auf etwas anderes als sich selbst. Die Arbeiten rahmen eine Präsenz der Abwesenheit ein, die zum Beispiel die Anwesenheit eines anderen Menschen, trotz seiner physischen Abwesenheit, vermittelt. Sie dienen auch als Indikatoren für komplexe Prozesse und Geschichten, die in den Kontext des minimalistischen Ando-Gebäudes aus Glas und Beton passen und der komplexen, unsichtbaren Geschichte der Raketenstation Hombroich, einem ehemaligen Militärgelände, das während des Kalten Krieges genutzt wurde, gegenübergestellt werden. Die Show gliedert sich in fünf Bereiche: ‘Reaching for Emptiness’, ‘Archaeology in Reverse’, ‘A Presence Made of Absence’, ‘Something Out of Nothing’, und ‘Self-Portrait of Me and You’.

"Die Künstler dieser Ausstellung sind äußerst innovativ in der Aktivierung des Immateriellen in ihrer Arbeit, oft mit konzeptuellen Gesten, dem Verschwinden, der Leere, der Entmaterialisierung und der einfachen, aber tiefen Einrahmung der Leere. Die Ausstellung will einige dieser überraschenden Perspektiven aufzeigen, indem sie den ständigen Dialog zwischen sichtbar und unsichtbar, Präsenz und Abwesenheit sowie Materiellem und Immateriellem untersucht, und den Status von Realität, Erinnerung und anderen Aspekten des menschlichen Lebens erforscht". Gianni Jetzer, Kurator der Ausstellung, Curator-at-Large, Hirshhorn Museum, Washington DC.

"Highlights aus der Burger Collection an einem so fantastischen Ort zu zeigen, ist ein spannendes Unterfangen. Seit über 20 Jahren sammeln wir mit dem Ziel, unsere Vision von Kunst zu erweitern und einen dauerhaften Austausch mit den Künstlern zu schaffen. Ähnlich wie die Langen Foundation haben wir einen persönlichen und zugleich globalen Zugang zum Sammeln, mit starker Verbundenheit zur asiatischen Kunst. Da wir keinen physischen Raum für die Präsentation unserer Sammlung eingerichtet haben, geben wir gelegentlich Kuratoren eine Carte blanche, um die Sammlung an wechselnden Orten zu zeigen. Die Kontextualisierung von Kunstwerken durch verschiedene Kuratoren bietet einen neuen Blick auf das, was wir tun." Monique Burger, Gründerin der Burger Collection.


Über die Burger Collection Hong Kong:
Burger Collection Hong Kong ist eine private Sammlung zeitgenössischer Kunst, die ein breites Spektrum an Werken von euro-amerikanischer, indischer bis hin zur asiatischen Kunst repräsentiert und einen globalen Ansatz des Sammelns widerspiegelt. Seit 2009 wendet sich die Burger Collection mit eigenen Ausstellungen und Programmen, bisher in Berlin und Hongkong, einem breiteren Publikum zu mit verschiedenen kuratorischen Ansätzen. Die Sammlung kollaboriert dabei mit renommierten Museen und Institutionen, geht Zusammenarbeiten ein, unterstützt Institutionen und Künstler weltweit und ermöglichte bislang diverse neue ortsspezifische Arbeiten mit Künstlern innerhalb und außerhalb der Sammlung. burgercollection.org