Mit dem Ausstellungsformat CONNECT Leipzig fördert das Museum der bildenden Künste Leipzig junge zeitgenössische KünstlerInnen. Die neue Reihe „MdbK meets …“ basiert ebenfalls auf der Idee der lokalen Vernetzung, legt jedoch den Fokus auf die Verbindung mit Leipziger Sammlungen. Den Auftakt bildet die Ausstellung „MdbK meets G2“, die Werke aus den Beständen des Museums der bildenden Künste Leipzig und der Sammlung Hildebrand vereint. Teile der privaten Sammlung des Unternehmers Steffen Hildebrand sind seit März 2015 in der G2 Kunsthalle am Leipziger Dittrichring öffentlich zugänglich. Die Ausstellung zeigt, wie sich die Bestände von zwei Sammlungen ergänzen und in eine spannungsvolle Beziehung setzen lassen. Alle gezeigten Gemälde sind nach 2000 entstanden und von KünstlerInnen, die an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert haben. Die Ausstellung „MdbK meets G2“ möchte mit dieser Werkauswahl das reiche malerische Spektrum Leipziger KünstlerInnen spiegeln und damit einhergehend den international bekannten, aber einseitig verwendeten Etikettenbegriff der „Neuen Leipziger Schule“ kritisch hinterfragen. Generationsübergreifend werden KünstlerInnen der Jahrgänge von Anfang der 1960er bis Anfang der 1980er Jahre miteinander kontextualisiert.