Bogomir Ecker (geb. 1950) ist bekannt für seine skulpturalen Interventionen im Stadtraum, für raumfüllende Installationen und seine hintergründigen Objekte.  Eckers Skulpturen haben die Anmutung technoider Objekte,  die als Instrumente zur Wahrnehmung der Welt interpretiert werden  können. Erbeschäftigt sich mit Phänomenen der Technik und der Kommunikation und erschafft Apparaturen, die, archaischund futuristisch in einem, unser Bedürfnis, die Welt fundamental und wissenschaftlich zu begreifen, thematisieren. In seinem Werk gerät man in ein zusammenhängendes Geflecht an Bedeutungen, Sinnzusammenhängen und Fragestellungen, welche unsere zivilisatorischen und technologischen Grundlagen, unseren Umgang mit Natur und die Möglichkeiten und Grenzen, uns über sie zu verständigen, betreffen.

Seit Jahrzehnten setzt Ecker sich auch mit der Rolle der Fotografie auseinander. Sein Zugriff auf die Fotografie geschieht immer mit einer skulpturalen Absicht. Herausragende Bilderaus seiner Sammlung anonymer Pressefotos hat er in großformatigen „Tableaus“ zueinander in Beziehung gebracht. 

Bogomir Eckers Ausstellung ist als Doppelausstellung an zwei Standorten in Wuppertal konzipiert. Während die Von der Heydt-Kunsthalle sich vornehmlich seiner Auseinandersetzung mit der Fotografie, seinen frühen  Nachtfotos und den „Tableaus“ widmet und diese in Wechselwirkung zu einigen ausgewählten Objekten bringt, setzt der Skulpturenpark Waldfrieden ausschließlich das skulpturale Werk in Szene. 

Bogomir Ecker, Idylle und Desaster, Tableau #16, Detail © VG Bild-Kunst, Bonn 2018
23.09.2018 - 17.02.2019

Bogomir Ecker: Was das Foto verschweigt

Von der Heydt-Kunsthalle

Geschwister Scholl Platz 4-6
42275 Wuppertal-Barmen