Auf 1.000 m² zeigt die Kunsthalle Rostock ab dem 4. August Artefakte und Dinge, die in dieser Zusammenstellung so noch nicht zu sehen waren. Die Ausstellung „Die Schönheit der Dinge“ vereint Kunst, Kunsthandwerk, Industrieprodukte und Fundstücke aus Museen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, privaten Sammlungen und Einrichtungen der Universität Rostock sowie der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland in einer ungewöhnlichen, einzigartigen Schau. So werden unter anderem Teppichklopfer, eine Armada alter Bügeleisen, Marlspieker oder Fragmente einer attischen Schale zu sehen sein. 

Die Schau möchte das intuitive Sehen von Formen aktivieren und wird dabei Herkunft und Funktion der Gegenstände in den Hintergrund stellen. Die Ausstellungsidee folgt der Überlegung, dass in einer hochkomplexen Welt jeder erdenkliche Zusammenhang hergestellt werden kann und die Flut von Informationen die einfache Wahrnehmung zunehmend behindert. 
Das Thema „Schönheit“ kann in der Rostocker Schau nicht erschöpfend behandelt werden. Psychologie, Philosophie, Soziologie und auch die Wissenschaften, beispielsweise die Mathematik, beschäftigen sich seit Jahrhunderten mit dem Phänomen der Schönheit. Die Auswahl der Gegenstände ist dementsprechend nicht unter systemischen Vorzeichen, sondern aufgrund subjektiver Entscheidungen zusammengetragen worden. Insofern ist die Schau auch ein Angebot an unsere Besucher, sich mit der eigenen subjektiven Vorstellung von Schönheit einzubringen. 

Was ist schön? Schauen Sie! Wir laden Sie herzlich ein! 

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Rostocker Architekten Maik Buttlerrealisiert. „Die Schönheit der Dinge“ ist eine Ausstellung im Rahmen des 800. Stadtgeburtstages der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.