Vom 7. September 2018 bis zum 6. Januar 2019 zeigt das Museum Wiesbaden eine Gruppe von Dominik Halmers dreidimensionalen Bildobjekten, welche Malerei und Realraum miteinander verbindet.

Die Gemälde und Bildobjekte von Dominik Halmer (*1978) basieren auf der Vorstellung einer sich mit dem Realraum verknüpfenden Malerei. In den vielschichtigen Werken des Künstlers werden dreidimensionale Gegenstände wie Holzringe oder Bälle mit gemalten Elementen und Gesten in Beziehung gesetzt. Halmer spielt dabei mit einem inneren Referenzsystem, in dem eine regelhafte Beziehung zwischen Leinwandbild, Objekt und Raumzeichen suggeriert wird. In der für das Museum Wiesbaden geplanten Installation „TERRITORY“ lässt der Berliner Künstler die einzelnen Werke mittels graphischer Zeichen an der Wand in einen Dialog treten, der grundlegende Ideen von Prozess- und Sinnhaftigkeit thematisiert: Der Ausstellungsraum wird zu einem dynamisierten, visuellen Experimentierfeld, in dem die Arbeiten wie Transformationsapparaturen anmuten und beim Betrachter einen mentalen Teilnahmeimpuls auslösen.

Dominik Halmer lebt und arbeitet in Berlin. Als Meisterschüler für Malerei studierte er bei Albert Oehlen an der Düsseldorfer Kunstakademie und ist seitdem in zahlreichen Solo- und Gruppenausstellungen in Deutschland und darüber hinaus vertreten.

Parallel zur Präsentation im Museum Wiesbaden sind Arbeiten Dominik Halmers vom 11. Oktober bis zum 11. November 2018 im Kunstverein Bellevue-Saal in der Ausstellung INTERCOURSE zu sehen.