Ein Projekt von Antje Majewski mit Agnieszka Brzezanska & Ewa Ciepielewska, Carolina Caycedo, Pawel Freisler, Olivier Guesselé-Garai, Tamás Kaszás, Paulo Nazareth, Guarani-Kaiowa & Luciana de Oliveira, Issa Samb, Xu Tan, Hervé Yamguen.

Die kollaborativ und transdisziplinär arbeitende Künstlerin Antje Majewski hat Künstler*innen aus Brasilien, China, Frankreich, Kolumbien, Kamerun, Polen, dem Senegal und Ungarn eingeladen, sich auf poetische Weise mit den wechselseitigen Beziehungen zwischen Menschen und anderen Lebewesen auseinanderzusetzen: Kann ein Baum mein Vater oder meine Mutter sein? Kann ich mich mit einem Fluss unterhalten? Kann ein Huhn mir helfen, mit meinen Vorfahren zu sprechen? 

Die im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin gezeigten Werke beziehen sich auf konkrete Orte, die zerstört oder verändert wurden oder ernsthaft gefährdet sind – durch kapitalistische oder kolonialistische Eingriffe oder andere durch Menschen verursachte Schäden. Videoarbeiten, raumgreifende Installationen, Skulpturen, Manifeste, Gedichte, Fotografien, Zeichnungen und Gemälde reflektieren die empfindlichen sozial-ökologischen Systeme, von denen Menschen immer ein Teil sind. Kunst ist hier ein Seismograph für Veränderungen auf Mikroebene und Veränderungen von planetarischer Größenordnung.


Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10:00 - 18:00 Uhr 
Donnerstag: 10:00 - 20:00 Uhr
Samstag - Sonntag: 11:00 - 18:00 Uhr 
Montag: geschlossen

Weitere Informationen direkt unter: smb.museum/hbf

Hervé Yamguen Medecine Man 92 x 65 cm, Farbstift auf Papier Privatbesitz © Nicolas Eyidi
16.11.2018 - 12.05.2019

How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart

Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin