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Tjorg Douglas Beers Ausstellung in der Studio Galerie nimmt das Format einer Gruppenausstellung auf, in der der Künstler einerseits eigene Arbeiten zeigt, die sich auf andere Künstler, Musik oder Literatur beziehen oder von diesen inspiriert wurden. Darüber hinaus werden aber auch Arbeiten von Künstlern gezeigt, die für Beer auf unterschiedliche Weisen wichtig waren und sind. Als dritte Ebene sind von Beer überarbeite Arbeiten wie zum Beispiel Plattencover oder Schriften Teil der Ausstellung.

Während der Ausstellung wird an einem Tag in der zweiten Oktober-Hälfte in einem von Tjorg Douglas Beer gestalteten Zelt im Innenhof des Haus am Lützowplatz ein Ephemeral Dinner von Yulia Belousova ausgerichtet. Im Zelt werden Arbeiten der jungen griechischen Künstlerin Valinia Svoronou gezeigt.

Tjorg Douglas Beer wurde 1973 in Lübeck geboren und wuchs in Hamburg auf. Dort studierte er an der Hochschule für Bildende Künste. Seitdem sind seine Arbeiten in einigen der wichtigsten nationalen und internationalen Museen und Galerien gezeigt worden, z. B. Tate Modern, Palais de Tokyo, Paris, Hokkaido Museum of Modern Art, Sapporo, Kunstverein Hamburg, Weserburg, Museum für Moderne Kunst Bremen, Project Space Kunsthalle Wien, Timothy Taylor Gallery, London, X-Initiative, New York, Remap3+4 Athen, basedinberlin, Neue Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Berlin, 21er Haus – Museum for Contemporary Art Vienna, Konsthall Varberg, Arizona State University Art Museum. Beer hatte Einzelausstellungen u.a. im Kunsthaus Hamburg, Kunstraum Innsbruck, Stadsgalerij Heerlen, Institute for Modern Art Nuremberg, Contemporary Art Institute Sapporo, Mitchell-Innes & Nash, New York.

Beer hat an den Biennalen Artgenda 2002 in Hamburg, Manifesta11 – European Biennale for Contemporary Art 2016 in Zürich, der Socle du Monde Biennale 2017 in Herning und der Berlin Kreuzberg Biennale 2012 teilgenommen.

Neben seiner künstlerischen Arbeit hat Beer sich als Initiator von Projekten wie Galerie im Regierungsviertel Berlin, der Berlin Kreuzberg Biennale oder Galerie Utopia der Schaffung von Situationen gewidmet die existentiellen Anliegen einen Ausstellungskontext ermöglichen.

Yulia Belousova ist eine in Moskau geborene, in Berlin lebende Kunsthistorikerin. 2012 gründete sie die Non-Profit-Ausstellungsreihe Ephemeral Dinner und die Kunst Residenz Ephemeral Residency in Südfrankreich. Belousova entwickelt Präsentationsformen, die den Ausstellungsbesucher zu einem aktiven Teilhaber des Geschehens machen.

Sie kreiert Situationen in denen eingeladene Künstler mit ihren Werken einen Raum schaffen, in dem während des Ephemeral Dinner’s die gezeigte Kunst, die KünstlerInnen, das soziale Event und die Betrachter gemeinsam zum Gegenstand des Geschehens/Werkes werden. Belousovas kuratorische Arbeit konzentriert sich auf die Ethik des sozialen Engagements. Der Ursprung des Konzeptes wurzelt in der  bereits in der Kunstgeschichte vorhandenen Formaten: von French Salons über die Eat Art-Bewegung von Spoerri zu Relational Aestetics. Ephemeral Dinner stellt die Idee des Mentorings zwischen den Künstlern und ihrer gegenseitigen Unterstützung und Zusammenarbeit in den Vordergrund.