In dieser Ausstellung treten Fotografie, Skulptur und Malerei in einen Dialog. Was sie verbindet ist die Frage nach der menschlichen Figur, im Näheren die Beziehung zwischen Figuration und Abstraktion.

Bernhard Fuchs (Düsseldorf), Justin Matherly (New York) und Tobias Pils (Wien) suchen nach Lösungen jenseits einfacher Narration. Was man hier sieht ist zunächst nur das, was man sieht, und es geht nicht über den visuellen Befund hinaus. Diese Werke kennzeichnet eine dezidiert persönliche Handschrift, die nie auf feststehende Bedeutungen zielt, die umstandslos abrufbar wären. Worum es ihnen geht ist vielmehr die Frage genuiner Bildlichkeit, einer Aussage also, die sich je neu ausbildet, weil sie nicht vom Sichtbaren des Werks und seinem komplexen Wesen zu trennen ist. Alle diese Figurationen entstehen demnach aus einem abstrakten Denken und berühren so auch den Kern der Kunst von Josef Albers, die den Rahmen für diese Ausstellung bildet.