Die Klanginstallation »Punktierte Fragmente« knüpft an eine Reihe von Arbeiten an, die sich mit Rohstoffabbau auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht die akustische Sensibilisierung für einen Ort und die Transformation von Landschaft durch Rohstoffabbau. 

Dazu haben wir unterschiedliche Orte besucht, die von der Entwicklung des Rohstoffabbaus und den daraus resultierenden ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedingungen geprägt sind, beispielsweise den Emilianusstollen, ein römisches Bergwerk in St. Barbara bei Saarlouis und Cadia-Hill-Mine in New South Wales, die einer der größten produzierenden Kupferminen der Welt ist. Neben Klang- und Videoaufnahmen, die wir an diesen Orten gemacht haben, bilden auch die von uns mitgebrachten kleinen Gesteinsbrocken einen Teil unserer Raum-Klanginstallation. Diese sind in Kupferdraht-Lautsprecher-Verspannung verknüpft, über die auch die Klänge und Geräusche zu hören sein werden. (Driesch & Dyffort)

Roswitha von den Driesch (geb. 1964) studierte Architektur in Mainz, Freie Kunst bei Inge Mahn an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und besuchte Seminare im Elektroakustischen Studio der TU Berlin.

Jens Uwe Dyffort (geb. 1967) studierte Komposition bei Franz Martin Olbrisch und Walter Zimmermann an der Universität der Künste Berlin. 
Sie arbeiten seit 1996 zusammen und leben in Berlin.

Gefördert von MUSIKSFONDS und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Eröffnung: Freitag, 9. November, 19.00 Uhr

10.11. - 31.12.2018

Roswitha von den Driesch & Jens Uwe Dyffort: Punktierte Fragmente

Saarländisches Künstlerhaus

Karlstraße 1
66111 Saarbrücken