Im Dezember 1977 wurde der von dem japanischen Architekten Kunio Maekawa (1905–86) geplante Neubau des Museums für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher eröffnet. Damit erhielt das 1909 gegründete Haus nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ein neues Domizil.

Der Titel Alles unter dem Himmel spielt auf den chinesischen Begriff Tianxia an und bezeichnet die Welt in ihrer großen Vielfalt und Bandbreite. Die Ausstellung feiert die Neuzugänge der letzten 40 Jahre: Hochkarätige Ankäufe – finanziert durch die Stadt Köln und den Fördererkreis des Museums, oder mit Unterstützung des Landes NRW, der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW sowie der Kulturstiftung der Länder, außerdem einzigartige Dauerleihgaben der Peter und Irene Ludwig Stiftung sowie großzügige Schenkungen privater Gönner und Mäzene.

Ob es sich um Schreibkunst der japanischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts, buddhistische Skulpturen des 6. bis 16. Jahrhunderts, Gelehrtenmalerei, klassische chinesische Möbel, oder ein chinesisches Prinzessinnengewand des 18. Jahrhunderts handelt, zusammen genommen bilden all diese in thematischen Gruppen präsentierten Kunstwerke ein facettenreiches Universum.

Die Ausstellung feiert nicht nur den Reichtum der Neuzugänge, sie lädt auch ein zu einer Zeitreise durch die Bestandskataloge und Sonderausstellungsplakate der letzten 40 Jahre.

Das Ausstellungsmotiv stellt den chinesischen Unsterblichen Liu Hai dar, der als Abgesandter des Gottes des Reichtums verheißungsvoll einen Reif mit Goldmünzen durch die Luft wirbelt. Die monumentale Bronzeplastik aus der Sammlung Dieter und Christel Schürzeberg drückt die Hoffnung auf zukünftiges Glück und reichen Geldsegen aus.


Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 11:00 - 17:00 Uhr
1. Donnerstag im Monat: 11:00 - 22:00 Uhr
Montag: geschlossen

Weitere Informationen direkt unter: museum-fuer-ostasiatische-kunst.de