Um 1990 begann der Maler und Musiker Markus Oehlen mit grafischen Techniken wie dem Linolschnitt und dem Siebdruck zu experimentieren, um die Möglichkeiten der Malerei zu erweitern. Zunächst gedruckte Muster und Motive projiziert und überträgt er auf die Leinwand, wo sich diese collageartig überlagern. 
Die Ausstellung führt Oehlens flirrende Kompositionen auf ihre grafische DNA zurück. Im Zentrum steht eine Suite von 76 Linolschnitten, die in den Jahren 1990-96 entstanden sind. Hier entfaltet sich Bild für Bild sehr spielerisch Oehlens motivisches Panoptikum – ein Pool von grafischen Motiven, die der Maler wie ein Kaleidoskop nutzt und daraus schichtweise neue Bilder aufbaut.
Kurator der Ausstellung ist Fritz Emslander.


Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 11:00 - 17:00 Uhr 
Montag: geschlossen

Weitere Informationen direkt unter: museum-morsbroich.de