Die estnische Künstlerin Marge Monko (*1976) legt in ihren fotografischen und installativen Werken die vielschichtigen Beziehungen zwischen Kunst und Design offen. Als Folie dienen ihr visuelle Werbeversprechen der Luxusindustrie aus den letzten Jahrzehnten. Welche Begehrlichkeiten werden durch welche Bildsprachen geweckt und verstärkt? Und wie funktionieren die dahinter liegenden Codes aus feministischer und psychoanalytischer Perspektive? Durch den Akt des Re-Fotografierens und Re-Inszenierens transformiert Marge Monko angewandte fotografische Praktiken in künstlerische Behauptungen. Neben dem Museumsraum, den Monko mit rund 30 fotografischen Arbeiten und Videos bespielt, konzipiert die Künstlerin anlässlich der Ausstellung eine raumgreifende Fotoarbeit, die im öffentlichen Raum realisiert werden soll.

Weitere Informationen folgen, Laufzeitänderungen vorbehalten.