Peter Schenck (ca. 1660-1718) gilt als der Erfinder des Farbstiches. Die Kunstgeschichtsschreibung zählt ihn zwar zu den Niederländern, doch geboren wurde er in (Wuppertal-) Elberfeld. Im 17./18. Jahrhundert, einer Zeit, die als Hochblüte europäischer Bildkunst gilt, erzielte er beachtliche kommerzielle Erfolge als Druckgrafiker, Verleger und Hofgraveur von König August dem Starken von Sachsen-Polen. Bis auf einige wenige Beiträge in der Fachliteratur ist Schenck in den vergangenen Jahrhunderten jedoch beinahe in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung des Von der Heydt-Museums rückt diesen bislang wenig beachteten Künstler erstmals wieder ins Rampenlicht.
Das Museum verfügt über ein ansehnliches Konvolut druckgraphischer Werke von Schenck, die es nun erstmalig im Rahmen einer Ausstellung zeigt. Die Sonderschau mit seinen faszinierenden Grafiken soll nicht nur die thematische Vielseitigkeit und Könnerschaft des Künstlers ausweisen, sondern auch ästhetische und technische Fragen beleuchten.
Im Dialog mit den Grafiken von Schenck präsentiert die Schau Werke seiner Zeitgenossen, um die Bedeutung dieses Elberfelders angemessen zu würdigen.

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