Die in Stockholm lebende Künstlerin Every Ocean Hughes (geboren 1977, US) stellt ihre neue Performance vor – halb Konzert, halb Theater – das Selbstbestimmung, die Fantasie von Kontinuität und das Abstrakte vom Tod thematisiert. Als erste in einer Reihe von Veranstaltungen, die die Idee des „queeren Todes“ durch Text, Skulptur, Fotografie, Musik sowie Collage und Performance erkundet, erkundet Ocean Hughes’ Arbeit die Sozialität und Materialität von Leben und Tod, Überleben und Palliativpflege.

Every Ocean Hughes ist Künstlerin und Schriftstellerin. Ihre Arbeitsweise ist interdisziplinär; aktuelle Projekte werden in Form von Performance, Fotoinstallationen, Druckgrafik, Text, Video, Kuratieren und Kollaborationen durchgeführt. Sie ist Herausgeberin und Mitbegründerin des queerfeministischen Magazins und Künstler*innenkollektivs LTTR. Ihre zahlreichen Kollaborationen manifestieren sich im Schreiben von Songtexten für The Knife und JD Samson & MEN, im Kostümdesign für die Choreograf*innen Levi Gonzalez, Vanessa Anspaugh und Faye Driscoll sowie in Boris Charmatz‘ Performance Expo Zero. Letztere Auftragsarbeiten entstanden u.a. für die Tate Modern, London, Wiener Secession, Kunsthalle Lissabon, für PARTICIPANT INC. in New York, If I Can’t Dance und das Stedelijk Museum in Amsterdam, für das PICA –

Portland Institute for Contemporary Art, das Visual Arts Center in Austin (US) und für The Kitchen in New York.

Titel- und Laufzeitenänderungen vorbehalten.

24.08. - 25.08.2019

Pause: Every Ocean Hughes (After Ian White)

KW Institute for Contemporary Art

Auguststraße 69
10117 Berlin