Ab 6. April richtet Ruppe Koselleck eine temporäre Filiale seiner „Bodenstiftung“ im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR ein und präsentiert seine Materialtagebücher aus den Jahren 1996 bis 2019. Noch als Student der Philosophie begann er mit Aufzeichnungen in Tapetenmusterbüchern, um diese nach 10 Jahren durch eine beständig ansteigende Zahl an Konzeptsammlungen in groß- und kleinformatigen Skizzenbüchern zu ersetzen.

In Mülheim werden materielle Bodenstudien u. a. aus Ulan Ude, Paris, Drensteinfurt oder Moskau sowie erste Funde aus Mülheim offengelegt. Diese Fundsachen und Bodensedimente bezeichnet der Konzeptkünstler als „Stadtlaub“, aus dem er Bodensätze generiert, die man in der Mülheimer Ausstellung noch bis zum 5. Mai 2019 nachlesen kann.

Die Präsentation wird am Samstag, 6. April 2019, um 13 Uhr mit einem Künstlergespräch zwischen Ruppe Koselleck und Simone Scholten M. A., Kuratorin der Ausstellung, eröffnet.


Begleitprogramm:
Kunst und Kaffee mit Ruppe KoselleckMittwoch, 3. April 2019, 15 Uhr