Das Bauhaus-Museum Weimar inszeniert in zeitgenössischer Architektur und mit innovativer Ausstellungsgestaltung die Schätze der weltweit ältesten Bauhaus-Kollektion erstmals umfassend. Die von Walter Gropius bereits 1925 angelegte Sammlung von 168 Werkstattarbeiten ist mittlerweile auf 13.000 Objekte angewachsen. Dazu zählen Objekte wie die berühmte Tischlampe von Wilhelm Wagenfeld und Carl Jakob Jucker, die Teekanne von Marianne Brandt, der Lattenstuhl von Marcel Breuer, Keramiken von Theodor Bogler und Teppiche von Gunta Stölzl und Gertrud Arndt ebenso wie Arbeiten von Paul Klee, Peter Keler und László Moholy-Nagy. Eindrucksvolle Gemälde wie Lyonel Feiningers „Kirche von Gelmeroda XI“ und Paul Klees „Wasserpark im Herbst“, herausragende Möbel von Mies van der Rohe und die Sammlung Ludewig bieten einen hervorragenden thematischen Überblick über die Entwicklung der einflussreichsten Design- und Kunstschule des 20. Jahrhunderts.

Der Leitfrage „Wie wollen wir zusammenleben?“ folgend, ist die sich über drei Etagen erstreckende Dauerpräsentation nicht chronologisch, sondern thematisch aufgebaut: „Der neue Mensch“, „Das Experiment“, „Die Bühne“, „Der neue Alltag“, „Scheitern? Und was bleibt?“. Zusätzlich wartet das Bauhaus-Museum mit Wechselausstellungen und einem umfangreichen Begleitprogramm auf. Zu Wort kommen dabei nicht nur die Bauhaus-Avantgarde von damals, sondern auch zeitgenössische Gestalter, Künstler und Architekten.


Öffnungszeiten:
Montag: 10:00 - 14:30 Uhr
Dienstag - Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr

Weitere informationen direkt unter: bauhausmuseumweimar.de

Blick in die Ausstellung, Foto: Andrew Alberts, © heike hanada laboratory of art and architecture
Dauerausstellung

Das Bauhaus kommt aus Weimar

Bauhaus-Museum Weimar

Stéphane-Hessel-Platz 1
99423 Weimar