Die Ausstellungsreihe widmet sich dem Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Maschine. Am Beispiel ausgewählter zeitgenössischer künstlerischer Positionen sollen unterschiedliche sinnliche wie auch intellektuelle Zugänge für eine produktive und konstruktive Auseinandersetzung mit dem Hyperphänomen der „Automatisierung/Digitalisierung“ in unserer heutigen Zeit ermöglicht werden. In diesem Kontext werden Kunstwerke präsentiert, die eigens für diese Präsentation von den Künstlerinnen und Künstlern geschaffen und damit erstmals einem größeren Publikum vorgestellt werden.

Die Auswahl der Werke fokussiert sich nicht auf „Maschinenkunst“, sondern zielt durch den Einsatz unterschiedlicher künstlerischer Medien und mithilfe verschiedener technischer Medien auf Themen, die das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Maschine beleuchten, untersuchen und vorstellen.
Malte Bartsch (*1984 Braunschweig, lebt und arbeitet in Berlin) machte einen Bachelor of Science in Humangeographie und Ökonomie Utrecht University, Niederlande, studierte Freie Kunst bei Michael Sailstorfer und Bogomir Ecker an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK). 2012 wechselte er an das Institut für Raumexperimente in die Klasse von Olafur Eliasson an der Universität der Künste Berlin (UdK). Bartsch erlangte dort 2015 bei Olafur Eliasson den Absolvententitel und 2015 den Meisterschülertitel bei Manfred Pernice.
Interaktiv, spannungsgeladen und mit Witz fordern die Kunstwerke von Malte Bartsch den Besucher und die Besucherin der Ausstellung heraus, das Spannungsfeld zwischen Freizeit- und Arbeitswelt, Natur und Technik, Tradition und Fortschritt vor dem Hintergrund einer rasant fortschreitenden Automatisation und Digitalisierung zu erkunden. Dies gelingt dem Künstler dadurch, dass er unsere Sichtweise auf die alltäglichen Dinge des Lebens verrückt und aus dem Lot bringt. Durch die Verschiebung tradierter Sichtweisen eröffnet er neue Perspektiven und ermöglicht uns dadurch unsere gewohnten Standpunkte zu verlassen, um das Außergewöhnliche im Gewöhnlichen und das Einmalige im Alltäglichen zu sehen und zu erfahren.

Unter dem Titel „Auto Modus 1“ präsentiert Malte Bartsch weitere Arbeiten vom 28. März bis 5. Mai 2019 in der „halle267 – städtische galerie braunschweig“:
www.braunschweig.de/halle267

Eine Ausstellungsinitiative in Kooperation mit der Stadt Braunschweig und mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, dem Lüneburgischen Landschaftsverband und dem Verein jugend in der galerie e.V.


Öffnungszeiten:
Dienstag: 13:00 - 20:00 Uhr
Mittwoch - Freitag: 10:00 - 17:00 Uhr
Samstag: 13:00 - 18:00 Uhr
Sonnatg: 11:00 - 18:00 Uhr
Montag: geschlossen

Weitere Informationen direkt unter: staedtische-galerie-wolfsburg.de