„Mutige, leicht manierierte Formgebung und strahlende Farbigkeit - mit einer Vorliebe für malerische Dekore“ sind das Markenzeichen von Carola Gänsslen

Zu den Bechern, Tellern und Vasen der Keramikerin gesellen sich die Schalen aus Porzellan von Fritz Rossmann, die auf der Töpferscheibe gedreht und bei 1300 Grad gebrannt sind. Die Schalen mit Seladon-Glasur sind eine Hommage an die Sung-Zeit, die das Grün des Meeres und das Blau des Himmels symbolisieren. 

Mit den reinen und transparenten Eigenschaften von Glas zu arbeiten und eine ästhetische Beziehung zu Wasser, Farbe, Licht und Lichtbrechung herzustellen ist die Herausforderung für Michael Schwarzmüller. Wer Wasser aus seinen Borosi-Gläsern trinkt soll ein Champagner-Gefühl haben. 

Antje Dienstbir liebt es mit Silber zu arbeiten, das als Material prädestiniert ist, feinste Strukturen des Schmiedens an ihren Löffel-Objekten wiederzugeben. 

Komplettiert wir die „Tischkultur“ mit Stillleben aus Mohairwolle sowie gehäkelten Zuckerdosen und Bordüren aus Polypropylenschnur der Textilkünstlerin Katharina Krenkel

In der Art des Kintsugi, der japanischen Gestaltungskunst, Edles mit Unedlem zu kombinieren, gestaltet Kurator Steffen Lang die Tische konträr zu den hochwertigen Ausstellungsstücken aus zerborstenen Glasscherben und Fundstücken von der Baustelle.

Eine spannende Ausstellung Angewandter Kunst rund um das Thema „Tischkultur“.


Eröffnung: Mittwoch, 05. Juni 2019, 19:00 Uhr