Christoph Ruckhäberle (*1972) ist einer der herausragenden Vertreter der zeitgenössischen Leipziger Malerei. Auf Einladung des MdbK hat er jetzt zwei Ausstellungsräume mit aktuellen Gemälden, Skulpturen und einer großen Bodenarbeit gestaltet. Die bildanalytische Leidenschaft und Experimentierfreude des Künstlers kulminiert in „Crippled Symmetrie“ in zwei, drei und fünf Meter hohen, Skulpturen – weibliche Wesen zwischen Zwei- und Dreidimensionalität. Wie immer bei Christoph Ruckhäberle sind die Werke voller Referenzen an die Kunst- und Bildgeschichte, aber auch an eigene Arbeiten. Der Ausstellungstitel verweist auf das künstlerische Verfahren, mittels Zerschneiden und Collagieren etablierte formale Zustände aus dem Gleichgewicht geraten zu lassen, aufzubrechen und neue ästhetische Verbindungen zu schaffen.