„Wenn’Se nach Berlin reinkommen, gleich links“ – so beschrieb Max Liebermann Gästen den Weg zu seinem Wohnhaus am Pariser Platz. Im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört, wurde das Max Liebermann Haus in den 1990ern wieder aufgebaut und ist heute Sitz der Stiftung Brandenburger Tor. Ab dem 04. Mai 2019 lädt die Kulturstiftung der Berliner Sparkasse nun Besucherinnen und Besucher in das Max Liebermann Haus ein, um mehr über das Leben von Max Liebermann und seiner Familie zu erfahren.

Respektvoll anerkannt und heftig angefeindet: Max Liebermann im Spiegel der Zeit
Zu Beginn seiner Künstlerlaufbahn verfemt als „Maler des Häßlichen“und „Armeleutemaler“, entwickelte sich Max Liebermann um 1900 zum erfolgreichsten Vertreter und Unterstützer moderner Kunst in Deutschland. Gründungsmitglied der Berliner Secession, Präsident der Berliner Akademie der Künste, Porträtist der bürgerlichen Elite des Deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik – die PräsentationLiebermanns Welt blickt auf die Höhepunkte im Leben Max Liebermanns zurück. Ebenso erinnert die Stiftung Brandenburger Tor an das tragische Schicksal der Familie Liebermann nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Großgeschrieben und mitten im Raum steht der Kommentar Max Liebermanns zum politischenRechtsruck: „Ick kann janich so viel fressen, wie ick kotzen möchte!“


Öffnungszeiten:
Mittwoch - Montag: 11:00 - 18:00 Uhr
Dienstag: geschlossen

Weitere Informationen direkt unter: stiftungbrandenburgertor.de

Ausstellungsansicht © Stiftung Brandenburger Tor, Foto: Phil Miller
04.05. - 28.07.2019

Liebermanns Welt

Stiftung Brandenburger Tor

Pariser Platz 7
10117 Berlin