Das Stadthaus wirft einen neugierigen Blickauf Formen der weiblichen Kopfbedeckung im Islam, Christentum und Judentum. Denn gemeinsam ist den drei Religionen, jeder auf ihre Art, eine Vorstellung von weiblicher Sittsamkeit, die mit einer Verhüllung körperlicher Reize einhergeht.

Cherchez la femme
Übernahme aus dem Jüdischen Museum Berlin
in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Franken in Fürth

Ob Religion als Privatsache, ob Kopfbedeckung als Zeichen religiöser oder kultureller Eigenart, ob liberale oder orthodoxe Jüdinnen, säkulare Christinnen oder Angehörige einer Ordensgemeinschaft, konservative oder Kulturmusliminnen - Frauenstimmen aller Richtungen finden Beachtung. Die Ausstellung plädiert für Neugier und Selbstbestimmung, gegenseitiges Kennenlernen und Respekt.

Mit Arbeiten von: Sigal Adelman, Andi Arnovitz, Rozbeh Asmani, Nilbar Güre?, Leora Laor, Marija Mihailova, Mandana Moghaddam, Sufeina Hamed, Leona Ohsiek, Ruth Schreiber, Anna Shteynshleyger, Federica Valabrega, Dan Zollmann u.a. sowie Kopfbedeckungen aus dem Jüdischen Museum Berlin.