Die Arbeiten des Schweizer Installations-, Performance- und Video-Künstlers entstehen mit einfachsten technischen Mitteln und minimalem Aufwand. Auf seinen Reisen durch verschiedene Kontinente beobachtet, unternimmt und dokumentiert Eric Hattan Alltägliches.

In der Kunsthalle ist eine Auswahl dieser Videos zu sehen, die der Künstler in einer raumstrukturierenden Synthese aus Wandprojektionen und Monitor-Präsentationen installiert. 

Die Studien laden zu stillen Streifzügen an entlegene Orte ein, fokussieren das Nebensächliche und sind geprägt vom Flüchtigen und Peripheren. Es entfaltet sich eine Welt voller Überraschungen und übersehener Merkwürdigkeiten.

In einigen Fällen „inszeniert“ der Künstler auch Minimal-Aktionen – etwa wenn er Verpackungen vor der Kamera entfaltet und zu Kleinplastiken umstülpt oder Gegenstände beobachtet, die sich (heimtückisch) verselbständigen.