Die Skulpturenbiennale lädt vom 26. Mai bis zum 6. Oktober mit einem spannenden Programm nach Bad Homburg und an weitere Orte im Rhein-Main-Gebiet.

Mittlerweile verwandeln die Blickachsen zum zwölften Mal Bad Homburg und die Region Frankfurt Rhein-Main in einen internationalen Treffpunkt für zeitgenössische Kunst – und führen damit die Erfolgsgeschichte der Skulpturenbiennale fort, die Christian K. Scheffel 1997 begründete. Alle zwei Jahre locken die Blickachsen Gäste aus der ganzen Welt in die Metropolregion und präsentieren immer neue Facetten der dreidimensionalen Kunst im Dialog mit dem öffentlichen Raum. Längst haben sie sich als wichtigste Skulpturenbiennale im deutschen Raum etabliert, und prägen nun schon seit über 20 Jahren die kulturelle Identität der Kur- und Kongress-Stadt Bad Homburg und der Region. Vom 26. Mai bis zum 6. Oktober bespielen die Blickachsen 12 sechs Standorte mit insgesamt 60 Werken vonrund 30 Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Kontinente.

Traditionell dient dabei Bad Homburg als Kern und Ausgangspunkt der Skulpturenschau.
Die namensgebenden Blickachsen des 1856 von Peter Joseph Lenné in Bad Homburg entworfenen Kurparks ziehen sich symbolisch bis in den Schlosspark und weit über die Stadtgrenzen hinaus und verknüpfen insgesamt sechs Standorte im Rhein-Main-Gebiet: Ausgehend vom Lennéschen Kurpark und dem landgräflichen Schlosspark in Bad Homburgführen die Blickachsen 12 ihre Besucher in diesem Jahr nach Bad Vilbel, in den Skulpturenpark Niederhöchstadt in Eschborn, auf den Campus Westend der Goethe- Universität Frankfurt, in das geschichtsträchtige Kloster Eberbach und nach Kronberg in den Park Schloss Friedrichshof. Im Zusammenklang mit Architektur und Landschaft werfen die sorgsam platzierten Kunstwerke an den einzelnen Standorten neues Licht auf das historisch gewachsene Ambiente – und verbinden die Region durch die zeitgenössische Kunst.

Damit bleiben auch die Blickachsen 12 der Grundidee der Biennale treu, durch die Kunst neue Perspektiven zu eröffnen. Bereits vor zehn Jahren wuchs die Großausstellung erstmals über Bad Homburg hinaus. Seitdem bespielen die Blickachsen verschiedene Standorte in der gesamten Rhein-Main-Region. Dabei zählt jeweils nicht die Zahl der Standorte, Skulpturen und Installationen, sondern ihr abwechslungsreiches Zusammenspiel und die behutsame Kombination von Kunstwerk und Umgebung. Das künstlerische Programm wechselt von Ausgabe zu Ausgabe und gibt jedes Mal einen frischen Einblick in die Strömungen und Entwicklungen innerhalb der zeitgenössischen Skulptur. Impulse dazu bringen auch die wechselnden Partnerinstitutionen der Blickachsen ein: Diesmal ist es der schwedische Skulpturenpark Wanås Konst, mit dem Direktoren-Duo Elisabeth Millqvistund Mattias Givell. Gemeinsam mit Blickachsen-Gründer und -Kurator Christian K. Scheffel präsentieren sie eine vielfältige Ausstellung, die unterschiedlichste künstlerische Positionen vereint und auch zahlreiche ortsspezifische Arbeiten zeigt.