Mitte der 1960er Jahre schuf Beuys eine kleine Gruppe sehr ungewöhnlicher Werke, die er Hasengräber nannte. Vier der Hasengräber be nden sich in der Sammlung des Museums Schloss Moyland. Die Präsentation rückt diesen einzigartigen Bestand ins Zentrum einer Ausstellung, die Bezüge und Verbindungen zu rund sechzig anderen Werken des Künstlers herstellt, um Themen und verborgene Sinnschichten der Werkgruppe freizulegen. Es geht dabei nicht nur um Hase, Grab und Tod. Stichworte wie Batterie, Speicher, Atelier und Abfall gehören auch dazu und nicht zuletzt die Frage nach der Aufgabe des Künstlers.

Zu sehen sind plastische Objekte und Arbeiten auf Papier von Joseph Beuys sowie Fotografien und Filme von Aktionen, in denen Beuys mit Hasen agierte.