Ausstellungen und Aktivitäten

Zu den Objekten

"... in unserer Zeit, in der das Wort seine beschwörende und verzaubernde Dimension verloren, seine einst magische Rolle eingebüßt hat. Worte entarten mehr und mehr zu leerem Geschwätz, sie bedeuten ... nichts mehr. Wir ersticken an Informationen, die wichtigsten Botschaften aber, solche, die unser Leben ändern könnten, erreichen uns nicht.“
Andrei Tarkowskji : Die versiegelte Zeit

Die Wand- und Raumobjekte bestehen aus einfachen, elementaren Materialien, - Asche und Erde, die in gebundener Form in sehr unterschiedlichen Prozessen verarbeitet werden. Sie setzen bewußt einen Akzent gegen die technisierte Aufrüstung in der zeitgenössischen Kunst.

Asche und Erde besitzen eine ausdrucksstarke Materialität und bewahren als Zerfallsprodukte Erinnerung auf, an Vergangenes und einmal Gewesenes, - etwa an die vergangene Existenz eines gefällten und verbrannten Baumes oder die langsam verwitterte und zerfallene Silhouette einer Landschaft. Zeit wird transportiert. Ehemalige Naturformen werden durch die Kunst in neue Formen überführt.

Samt und Seide bilden dazu einen farblichen und materiellen Kontrast und akzentuieren die Öffnungen in den skulpturalen und bildhaften Objekten.
Es existieren unterschiedliche Werkgruppen. Architektonisch geprägte Arbeiten, - Türme, Kathedralen, Behausungen, Zufluchtsorte, sowie Abstraktionen davon -, die anthropomorph gedacht sind, erlauben einen mentalen Zugang durch die hoch angebrachten Öffnungen in die blau ausgeschlagenen Räume.
Wunden, organische Vertiefungen, - Pyramus, Penthesilea -, thematisieren das Mißlingen von Verständigung.



Ausstellungen (Auswahl)

2013 „Penthesilea“, Mato-Fabrik, Offenbach
2011 „Neue Asche- und Erdobjekte“, Mato-Fabrik, Offenbach
2010 „Behausungen“, Kunst- und Kulturhalle, Wißmar
2009 „ Dort! – Hinein in´s Blau“, Land in Sicht, Frankfurt
2008 „In Verhandlungen“ , BOK Offenbach (G)
“Migrare”, Galerie Artlantis, Bad Homburg (G)
„Denk ich an Deutschland...“, Kunstfabrik Darmstadt (G)
2007 „Lustobjekte“, Galerie Kunst-Raum-Mato, Offenbach (G)
„Denk ich an Deutschland...“, Galerie Kunst-Raum-Mato, Offenbach
„Migrare“, Haus der Stadtgeschichte, Offenbach (G)
2006 „Philipp Mainländer“, Haus der Stadtgeschichte Offenbach (G)
„100 Jahre Mato“, Galerie Kunst-Raum-Mato, Offenbach (G)
„Die Kunst der Erlösung“, Galerie Doppelde, Dresden (G)
2005 „Hier wär’ ich gern!“, Galerie Kunst-Raum-Mato, Offenbach
2004 „Begegnung“, Künstlersymposium und Ausstellung in Herrnhaag/ Büd
2003 „Was bleibt... ?“, Galerie Kunst-Raum-Mato, Offenbach
„Dem Wort...“, Galerie Forum, Wiesbaden
2002 „Begegnung“, Künstlersymposium und Ausstellung in Herrnhaag/ Büd
2001 „Zufluchtsorte“, Mato-Fabrik, Offenbach
2000 „Kassandra: …”, Mato-Fabrik, Offenbach
1999 „Zugänge“, Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden
1998 Wandobjekte, Galerie Kunstwerk, Frankfurt
1996 „Zwischen Himmel und Erde“, Galerie V. Köhler, Schloß Gemmingen
Skulpturen, Galerie Fruchtig, Frankfurt
1992 „Kathedralen“ , Galerie Baby K, Frankfurt
1991 „Kathedralen / Kommunikation“, Galerie Krieg, Frankfurt
„10 x 10“, Kunsthaus, Wiesbaden (G)
1990 „inspiration“, Junge Kunst in Europa, Messehallen Hannover (G)
„art-house“, Künstler in Rheinland-Pfalz und Hessen, Ingelheim (G)

Werke im öffentlichen Raum:
Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden

Vita

Robert Mondani wurde 1953 im Rheingau geboren. Seit 1990 lebt und arbeitet er als Künstler und Kunstvermittler in Frankfurt. 2003 ist er eines der Gründungsmitglieder des Kunst-Raum-Mato e.V. in Offenbach.


Robert Mondani

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60326 Frankfurt
Tel. 017698120934
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