Ausstellungen und Aktivitäten

"Ich nutze unterschiedliche fotografische Möglichkeiten und betrachte mich als fotografische Malerin im Grenzbereich von Abstraktion und Gegenständlichkeit.

Ich setze mich mit der Dekodierung von Licht, Spiegeln und Gegenständen meiner direkten Umgebung auseinander und überlasse den Betrachtenden die Frage und auch die Antwort, was sie, er sieht – was sie zu sehen scheinen oder glauben.Die Re-Konstruktion erledigt das Gehirn von selbst und sucht nach bekannten Gegenständen - meist vergeblich. Durch Destruktion und Abstraktion des eigentlichen Motives entsteht ein Neues.
Von der Illusion des Sehens stellen die Bilder die eigene reale Wahrnehmung in Frage und führen den Betrachtenden dann endlich in die Welt eigener Assoziationen.
Meine Bilder sollen den Betrachtenden mit einbeziehen, indem dieser sich ganz im Sinne der Methode Achtsamkeit vertiefen, ja versinken kann oder gar „muss“; es eröffnen sich Räume.
Mich interessieren Details:
Vom Abstrakten bewege ich mich wieder auf gegenständliches Arbeiten zu in immer minimalistischer Formgebung.

Vom Gegenstand zur Abstraktion und von der Abstraktion ins Gegenständliche.
In meinem Polaroid-Art-Konzept besteht ein enger Zusammenhang zu Licht- und Temperatureinflüssen, Zeitpunkt und Ort sowie chemischen Prozessen.
Hierbei abstrahiere ich auf möglichst wenige Komponenten wie Farbe, Form, Linie und Textur ganz im Sinne des minimalistischen Stils, so dass die Interpretation und Bedeutung eines Werkes den BetrachterInnen überlassen wird.
Weggelassenes ist Bestandteil des Ganzen. Dabei sind die Grenzen von Abstraktem zu Minimalistischem fließend.

Mein Blick richtet sich auf das Stille, Vergängliche, Melancholische, nicht immer bewusst Sichtbare im Leben. Sowohl mit Worten in der Lyrik als auch in der Fotografie.
Beides ist die Auseinandersetzung mit meiner eigenen Entwicklung, den Erfahrungen und eine Reflexion meiner eigenen Wahrnehmung bzw. Wahrnehmungsfähigkeit;
eine Überwindung des Selbst und darüber hinaus wachsen – Grenzen ausloten – Grenzen überwinden.

Ich setze mich mit Objekten in ihrer Einzigartigkeit – den Details auseinander. Diese Details üben eine ungemeine Faszination auf mich aus. Ich liebe es mit meinem Blick zu spielen und Neues Sichtbares zu kreieren. Strukturen zu verstärken. Dem Geheimnis ihrer Einzigartigkeit auf der Spur, Ästhetik von Gegenständen sichtbar zu machen, das Wahrnehmen von scheinbar Unsichtbarem.

Durch Reduktion, dem Spiel mit Unschärfe suche ich und daraus entstehen neue Motive im Grenzbereich von Gegenständlichkeit und Abstraktion.
Die Polaroidarbeiten – anfänglich Experimente mit physikalischer Gesetzgebung und eigener Entwicklung im gesamten Prozess - sind heute verknüpft mit bewusster, experimenteller, manueller, haptischer und geplanter Manipulation im physikalischen Entwicklungsprozess eines Polaroidsofortbildes.
Im Dialog mit meinen Objekten oder Texten soll das Melancholische, Vergängliche, Leise, Stille, Tiefe und sich am Rande Befindende sichtbar werden".

Ausstellungen, Kunstmessen

3.-25.9.2016 "Polaroid Art", Einzelausstellung, Galerie Textor 74, Frankfurt am Main
21.5.-29.5.2016 "Urban Life" Gruppenausstellung, Atelierhaus e. V. Offenbach am Main
16.7.2016 TAB 8 Art Market, Frankfurt am Main
10.4. - 11.6.2016 "to be abstract is to be an abstraction" Einzelausstellung Pianohaus Hoffmann, Neuhofen
12.3.2016 Werkschau, Einzelausstellung, Atelierhaus B 71 e. V., Offebach am Main
12./ 13.12.2015 Kunstweihnachtsmarkt Kunstverein Familie Montez, Frankfurt am Main
13.-15.11.2015 Kunstmesse.25, Frauenmuseum Bonn
23.8. - 6.9.2015 „Wir. Portrait. Selbstbildnis. Selfie“, Gemeinschaftsausstellung, Frankfurter Künstlerclub
18.-19.4.2015 Vernissage-Künstlermesse, Vernissage Mediengruppe, Gutshof Ladenburg?
2008 „Immobilie trifft Kunst“, Gemeinschaftsausstellung, Immobilien Vogel/ Treib-Art, Kirchheim unter Teck
2008 Besuch des Künstler im Atelier - VHS-Kurs Stuttgart, Leitung Klaus Hübner
2007 Besuch des Künstler im Atelier - VHS-Kurs Stuttgart, Leitung Klaus Hübner
2006 Galerie Kunstschrank, Gemeinschaftsausstellung, Treib-Art, Ingrid Wiche, Unterlenningen

Veröffentlichungen

2014 Uraufführung der Vertonung des „Nachtzyklus". Vier Gedichte
(Komposition und Klavier Werner Heinrich Schmitt, Thomas Jesatko, Bassbariton
-Junges Podium Altrip bei Mannheim)
2014 Uraufführung der Vertonung des Gedichtes „An die Blaue Stunde - Nachtzyklus I“,
(Komposition Werner Heinrich Schmitt. Anke Vondung, Mezzosopran, Christoph Berner, Klavier -Junges Podium Altrip bei Mannheim)
2010/ 2011 „Frankfurter Bibliothek - Jahrbuch für das neue Gedicht. Erste Abteilung / Gedicht und Gesellschaft 2011 Gebundene Ausgabe – 2010

Mitgliedschaften

VG Wort
VG Bild & Kunst
GEMA
Atelierhaus B 71 e.V.

Vita

Jahrgang 1963

setzt sich seit früher Jugend mit Zeichnungen, Lyrik und Fotografie auseinander



Karin Rosemarie Bleser

c/o Atelier Bleser - Atelierhaus B71 e. V.
Bettinastr. 71-73 HH
63067 Offenbach
Tel. 0172-9402144
info [at] karo-fotokunst [dot] de