Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus präsentiert zum siebten Mal den größten Fotowettbewerb der Welt: die Sony World Photography Awards 2021. Insgesamt wurden 330.000 Fotos von Fotograf:innen aus über 220 Ländern eingereicht – 120 bestplatzierte und prämierte Werke sind ab Oktober im Willy-Brandt-Haus Berlin zu sehen.

Der internationale, renommierte Wettbewerb zeigt im 14. Jahr das Beste, was die zeitgenössische Fotografie vom Studenten über Amateur bis hin zu Profifotografen zu bieten hat. Kaum ein Fotowettbewerb hält so unterschiedliche Fotografie-Genres bereit: Mit Naturaufnahmen, ausdrucksstarke Porträts, abstrakten Fotos und vielem mehr zeigen die Sony World Photography Awards einen Querschnitt durch die Welt der Fotografie. Die diesjährigen Bilder formen eine einzigartige Sammlung und widmen sich Themen wie einer Heuschreckenplage in Ostafrika, einer jahrhundertealten Fototechnik oder bewegenden Zeugnissen menschlicher Anpassungsfähigkeit in Syrien.

Insgesamt wurden dieses Mal 330.000 Fotos von Fotograf:innen aus über 220 Ländern in verschiedensten Kategorien eingereicht. Denn kaum ein Fotowettbewerb hält so unterschiedliche Fotografie-Genres bereit: Mit Naturaufnahmen, ausdrucksstarken Porträts, abstrakten Fotos und vielem mehr zeigen die Sony World Photography Awards einen Querschnitt durch die Welt der Fotografie.

Als „Photographer of the Year“ wurde Craig Easton für seine Fotoserie „Bank Top“ ausgezeichnet - ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Autor und Dozenten Abdul Aziz Hafiz. Es untersucht die Darstellungen – und Fehldarstellungen – lokaler Gemeinschaften in Nordengland und fokussiert dabei insbesondere auf das Stadtviertel Bank Top in Blackburn mit seiner stark in sich geschlossenen Gemeinschaft. Ein Jahr lang arbeiteten Easton und Hafiz eng mit den Einwohner:innen zusammen, um ihre Geschichten und Erfahrungen in einer Reihe von Schwarzweißporträts und begleitenden Texten zu erkunden. Beleuchtet wurden dabei Themen wie soziale Benachteiligung, Wohnen, Arbeitslosigkeit, Einwanderung und Mitbestimmung sowie die Auswirkungen der früheren und aktuellen Außenpolitik. Das Projekt wendet sich gegen Vereinfachungen und Verallgemeinerungen, will Kontext zu der Frage liefern, wie diese Gemeinschaften entstanden, und ein besseres Verständnis für ihre jetzige Entwicklung vermitteln.

Den Titel „Open Photographer of the Year“ erhielt Tamary Kudita für ihr herausragendes Porträt „African Victorian“, das sie in der Kategorie Kreativ eingereicht hatte. Das Foto zeigt eine junge schwarze Frau in viktorianischer Kleidung, die traditionelle Shona-Kochutensilien in der Hand hält. Das Bild hinterfragt die stereotype Kontextualisierung des schwarzen weiblichen Körpers und bietet eine alternative visuelle Sprache, durch die eine vielschichtige afrikanische Identität präsentiert wird.

Fotografien wie diese oder die von Patrick Meinhardt vom Iron Fit Bodybuilding Wettbewerb in Nairobi – der nach langer Corona-Pandemie bedingter Sportpause Ende 2020 wieder stattfinden durfte – bringen den Betrachter:innen die aktuellen gesellschaftlichen Ereignisse und Herausforderungen vor Augen und bündeln so ein gesamtes Jahr in Bildern. 

Sony World Photography Awards
Die Sony World Photography Awards wurden 2007 mit Unterstützung von Sony von der World Photography Organisation (WPO) ins Leben gerufen. Die WPO fördert die professionelle, Amateur- und studentische Fotografie und bietet der Fotoindustrie eine globale Plattform zur Kommunikation, Kollaboration und Präsentation aktueller Trends in den Bereichen Fotojournalismus, Fine Art und kommerzielle Fotografie. Weitere Informationen gibt es unter http://worldphoto.org