Für Connecting Roots: Collective Stories, Individual Identities wurden 15 Künstler:innen aus zehn Ländern ausgewählt – darunter Aserbaidschan, Bangladesch, Bolivien, Marokko und Tunesien. Sieben von ihnen sind ehemalige CCP-Stipendiat:innen. Die Werke und Beiträge kreisen um die Themen Erinnerung und Identität, kollektive Heilung, Umwelt und zukunftsorientiertes Erinnern. Sie thematisieren Fragen wie: Wie können wir als Individuen mit unseren jeweiligen Wurzeln zu einer Gemeinschaft werden, die Unterschiede feiert? Wie können wir Erinnerung auf dem Weg in eine integrativere Zukunft nutzen? Die Künstler:innen widmen sich diesen Themen mit Fotografien, Installationen, Videos, Klangkunst, Performances und Workshops und präsentieren dabei Kunst als Sprache des transkulturellen Dialogs, die persönliche Wurzeln mit kollektivem Gedächtnis verbindet. Connecting Roots: Collective Stories, Individual Identities bringt vielstimmige Perspektiven zusammen, jede erzählt eine eigene Geschichte und gibt dem Erinnern Raum:  Als Teil von Familiengeschichten, aus der Perspektive von Frauen oder als Heilungsprozess mit Blick in die Zukunft. 

Die bangladeschische Künstlerin Monon Muntaka befasst sich in ihrer Installation Beyond the Scars mit Trauma und Heilung aus weiblicher Perspektive. Zu den fotografischen Arbeiten zählen Before It’s Gone des marokkanischen Künstlers M’hammed Kilito zur Resilienz und Fragilität von Oasen und das Projekt Photographs Not Taken des bangladeschischen Künstlers Aneek Mustafa Anwar, in dem er sein persönliches Erleben in der Diaspora teilt. Der palästinensische Künstler Izz Aljabari setzt sich in On Memory and the Weight of Being mit Erinnerung von Himmel und Erde auseinander. Die tunesische Künstlerin Souad Mani verbindet in ihrer Videoarbeit Memories of the Present Dokumentation mit poetischen Narrativen.

Am Eröffnungs- und Finissagewochenende (31. Juli – 3. August & 19. – 21. September 2025) gibt es begleitend zur Ausstellung Talks, Workshops, Performances und Führungen. Die Veranstaltungen finden in der ifa-Galerie Stuttgart und städtischen Kultureinrichtungen sowie im Stuttgarter Stadtraum statt. Das ausführliche Rahmenprogramm finden Sie auf der Webseite des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen.  

Mit Beiträgen von Aneek Mustafa Anwar, Ashot Danielyan, Farah Khelil, Izz Aljabari, Jorge Ernesto Barrón, M'hammed Killito, Mohamed Thara, Monon Muntaka, Qafar Rzayev, Said El Haddaji, Sameh Al Tawil, Souad Mani, Yara Mekawei, Yassine Alaoui Ismaili aka Yoriyas, Zahra Amber.  

Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen, setzt sich gemeinsam mit Partnern weltweit ein für die Freiheit in Kunst, Forschung und Zivilgesellschaft. Es gibt Aktivist:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen eine Stimme, fördert Kooperationen und verfolgt seine Ziele verstärkt mit europäischen Partnern. Basierend auf seinen Kernkompetenzen Kunst, Forschung und Zivilgesellschaft baut das ifa Netzwerke auf, um nachhaltige Wirkung zu erzielen. Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

Im Jahr 2005 wurde das CrossCulture Programmdes ifa – Institut für Auslandsbeziehungen gegründet, um transkulturelle Verständigung zu fördern und zivilgesellschaftliche Netzwerke nachhaltig zu stärken. Jedes Jahr sammeln rund 55 Stipendiat:innen in Gastorganisationen in Deutschland oder in einem der über 40 Partnerländer professionelle Erfahrungen. Durch berufsbezogene Aufenthalte fördert und befähigt das Programm insbesondere Akteur:innen aus Kultur, Bildung, Menschenrechte, Nachhaltigkeit, Wissenschaft und Medien, zusammen zu arbeiten.


Öffnungszeiten:
Mittwoch - Sonntag: 12:00 - 18:00 Uhr 
Montags, dienstags und an Feiertagen geschlossen 

Weitere Informationen direkt unter: ifa.de

Before Its Gone M'hamed Kilito, 2021, digital photograph © M'hamed Kilito
01.08. - 21.09.2025

Connecting Roots: Collective Stories, Individual Identities. 20 Jahre CrossCulture Programm

ifa-Galerie Stuttgart

Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart