Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden bietet den performativen Künsten in diesem Sommer jeden Donnerstag eine Freiluft-Bühne.
In der vierten Veranstaltungswoche erwartet Besucher:innen mit einer performativen Verarbeitung des Mindestabstandes über ein soziales Laborexperiment, der Dekonstruktion von Sprache bis zur Erschaffung elektronischer Klangwelten wieder ein vielfältiges Programm.

Auf dem MINDESTABSTAND-OPEN-AIR im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden können Kulturfans Performancekunst direkt vor Ort erleben, denn bis zum 30. September 2021 wird der Außenbereich des Kunstvereins jeden Donnerstag zur Festivalbühne.

An diesem Donnerstag, 9. September 2021, findet der vierte Abend des Open-Airs statt. Um 17 Uhr konfrontiert die Gruppe TraG (Snežana Golubovi?, Barak Reiser, Stefanie Trojan) in ihrer Performance 1,5 M – 1,5 Hours das Publikum mit dem Dilemma unserer aktuellen Räume, Zeiten und Abstände. Um 18 Uhr folgt die Performance Forensic Jam von Larry Bon?haka. Gemeinsam mit Dmitry Teselkin, Ana Paula Dos Santos und Sopo Kashakashvili lädt er das Publikum zu einem Experiment ein: zwei Laborangestellte experimentieren, während zwei menschliche Testobjekte ihre „Gefangenschaft“ in lebensgroßen Blasen erkunden. Danach folgt Sopo Kashakashvilis Performance PERSEVERANCE. Inspiriert von den Gesangsstudien Adriana Cavareros, zerlegen die Performer:innen um 19 Uhr Sprache in abgeleitete Formen und erforschen Raum und Architektur mit ihren Bewegungen. Den Abschluss des Abends machen ab 20 Uhr Uwe Oberg und Silvia Sauer. In OFF SNGS entsteht mit E-Piano und Gesang „Elektronik- Stimmkunst“ durch minimalistische Grooves und offene Soundscapes.

Das gesamte Programm ist auf der Website des Nassauischen Kunstvereins einzusehen: kunstverein-wiesbaden.de