Das Deutsche Zeitungsmuseum zeigt  die Ausstellung ‚Making News – Breaking News – Faking News. Von Gutenberg zu Trump. Eine medienkritische Ausstellung‘. Die Ausstellung setzt sich anhand von Beispielen aus 600 Jahren Mediengeschichte kritisch mit Lügen und alternativen Fakten auseinander, die dieses brandheiße Phänomen in seinen historischen Dimensionen beleuchten.

Fake News sind keine Erfindung von Donald Trump. Lügen werden auch nicht erst verbreitet seitdem es soziale Medien und mobile Nachrichtendienste wie Twitter gibt. Zweifellos ist es heutzutage viel einfacher, Falschmeldungen zu verbreiten als früher, als es noch kein Internet gab. Aber der Vorwurf, dass (Massen)Medien Lügen verbreiten, ist jahrhundertealt.

Die Frage, ob eine Neuigkeit der Wahrheit entspricht, ist elementar und wurde bereits, lange bevor es Massenmedien gab, gestellt. Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks machte es jedoch möglich, Nachrichten zu vervielfältigen und damit eine potentiell große Zahl von Menschen mit ein und derselben Information zu versorgen. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt von Nachrichten nahm fortan eine neue Qualität an und dementsprechend oft wurde gegenüber den Medien der Vorwurf erhoben, die Unwahrheit zu verbreiten. Die Ausstellung zeigt hierfür zahlreiche Beispiele aus Geschichte und Gegenwart.


Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 10:00 - 16:00 Uhr
Montag: geschlossen

Weitere Informationen direkt unter: kulturbesitz.de

„The Evil Spirits of the Modern Day Press“ (Karikatur, erschienen 21.11.1888 in der Zeitschrift ‚Puck‘)
22.05. - 31.12.2021

Making News – Breaking News – Faking News Von Gutenberg zu Trump.

Deutsches Zeitungsmuseum

Am Abteihof 1
66787 Wadgassen