Die diesjährige Präsentation im Museum Haus Dix nimmt das kreative Wirken von Jan Dix (1928–2019), dem jüngsten der drei Kinder von Martha (1895–1985) und Otto Dix (1891–1969) in den Blick. Nach einer Ausbildung zum Jazztrompeter machte Jan Dix eine Lehre als Gold- und Silberschmied, an die er ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München an- schloss. Er lebte und arbeitete bis zu seinem Tod in Öhningen.

Für sein Elternhaus in Hemmenhofen, das heutige Museum Haus Dix, schuf Jan Dix das zwei- flügelige Eisentor am Eingang des Grundstücks sowie den Griff der Haustür in Form eines Lö- wen. Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Schmuckstücke und Kleinplastiken von Jan Dix. Ähnlich wie bei seinem Vater wird auch in den Schmuckgestaltungen des Sohnes der Hang zum Figürlichen, zu biblischen und mythologischen Erzählungen deutlich.

Im Museum Haus Dix wird der Alltag einer Künstlerfamilie in der Nachkriegszeit erfahrbar. In dem einstigen Atelier- und Wohnhaus mit Blick auf den Bodensee lebte der Maler Otto Dix mit seiner Familie von 1936 bis zu seinem Tod 1969. Ein Mediaguide führt die Besucher:innen durch die Räume mit ihren Geschichten, die noch heute faszinieren. Der idyllische Garten mit zahlrei- chen Terrassen und das Museumscafé laden zum Verweilen ein.