Die Ausstellung, die am internationalen Frauentag startet und dann von 9. März bis 18. September läuft, zeigt europäische Künstlerinnen, die mit Fotografie arbeiten. Dabei geht es zentral um Fragen von Herkunft, Erinnerung und Identität. Die persönliche eigene Geschichte und deren Überlagerung und künstlerische Transzendierung in die jeweils aktuellen sozialen und politischen Zustände werden zum Spiegel einer wesentlichen Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen zwischen Individuen, wie im gesellschaftlichen Raum insgesamt. In eindrucksvollen fotografischen Bildern und raumbezogenen-installativen Arbeiten stellt die Ausstellung Werke herausragender zeitgenössischer Künstlerinnen vor. Ihre Konzeptionen stellen maßgebliche Beiträge einer sich in Europa vollziehenden Debatte dar.

Künstlerinnen der Ausstellung:
Letizia Battaglia, Johanna Diehl, Kathrin Ganser, Andrea Geyer, Candida Höfer, Magdalena Jetelova, Herlinde Koelbl, Anastasia Khoroshilova, Youqine Lefèvre, Tina Modotti, Loredana Nemes, Beate Passow, Leta Peer, oanna Piotrowska, Katharina Sieverding