In der Ausstellung „Nie Allein“ zeigt der Künstler Torsten Bruch seine Arbeitsweise: er wirft sich ein Kostüm über und performt vor der Kamera. Dabei nutzt er Blue Screen Effekte, um den Hintergrund frei zu stellen. In seinen Videoarbeiten setzt er seine einzelnen Performances wieder zusammen und erscheint als Gruppe. Fantasievoll zeigt er die Möglichkeiten im Umgang mit eigenen Klonen. 

Ausgangspunkt von Bruchs Arbeit ist die Suche nach dem Anderen im Selbst durch verschiedene Strategien des Rollenspiels. Die Begegnung mit dem Selbst durch das Ausleben verschiedener Rollen und deren Zusammenfügen zu einem Video ist ein zentrales Motiv in seiner vielschichtigen, transmedialen Kunstarbeit, die Installationen, Skulpturen, Filme, Körperkunst und Performance verwendet. Seine Arbeiten wurden sowohl in Deutschland als auch in Frankreich, Finnland, USA, Japan, Südkorea, Niederlande und China ausgestellt. 

Torsten Bruch (geb. 1973) ist ein bildender und darstellender Künstler, geboren in Hannover. Seit 2003 lebt und arbeitet er in Hamburg. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und absolvierte ein Post-Diplom am legendären Le Fresnoy – Studio National des Arts Contemporaines in Tourcoing, Frankreich.


Eröffnung: Mittwoch, 1. Juni 19:00 Uhr