In ihrer Ausstellung Membran befasst sich Reiko Yamaguchi mit dem Thema instabiler Oberflächen und zeigt Videoprojektionen sowie eine Rauminstallation
mit Fäden. Sie projiziert Videobilder auf Materialien wie Holz oder Stoff, wodurch sich unterschiedliche perspektivische Möglichkeiten ergeben. Ihre Fadeninstallation wirkt als dreidimensionale Zeichnung und ist zugleich eine Einladung an die Ausstellungsbesucher*innen, die Installation auch körperlich zu erleben und zu verändern.

Reiko Yamaguchi, geboren 1982 in Okayama, lebt und arbeitet in Braunschweig, wo sie an der Hochschule für Bildende Künste studierte, unter anderen bei Bogomir Ecker, Aurelia Mihai und als Meisterschülerin bei Corinna Schnitt. Nach zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen gewann sie im Jahr 2020 den Wettbewerb Lichtkunstprojekt am Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und erhielt das Jahresstipendium des Landes Niedersachsen.