Balance und Ordnung, Stabilität und Instabilität sind Zustände, mit denen sich Anke Mila Menck in ihren Installationen und Skulpturen beschäftigt. Der Leichtigkeit steht die Schwerkraft gegenüber. Das Fallen, Liegen, Steigen, Sinken setzt sie in ihrer Arbeit als wirkende, physikalische Kraft ein.

Eine Frau springt ins Wasser, zwei Objekte aus Porzellan liegen auf dunkler Fläche, Silberballone steigen, sinken. Anke Mila Menck, geboren 1973 in Ludwigshafen, führt mit einer Auswahl Arbeiten aus verschiedenen Jahren zusammen. Ausgestellt werden in den Galerieräumen Aquarelle, Skulptur und Installation.

Ihre Arbeitsweise ist mehr durch die Reduktion, als dem Hinzufügen bestimmt. „Ich mache, indem ich weglasse“ sagt sie, „das entspricht meinem Bedürfnis nach Leichtigkeit “. Last und Auftrieb sind die einander widerstrebenden Kräfte einer Installation aus schwebenden Silberballons, die von Wollfäden gehalten werden. Das Bild der Installation wird sich mit der Zeit verändern, die Ballone sinken und die Anordnung der Materialien wird anders sein.

Nach Ihrem Studium bei Christina Kubisch an der Hochschule der Bildenden Künste Saar hat Anke Mila Menck lange in Berlin gelebt und gearbeitet, mittlerweile ist Frankfurt am Main ihr Lebensmittelpunkt.


Eröffnung: Mittwoch 1. Juni 19.00 Uhr