Die bildgewaltige Rauminstallation von Patricia Lambertus (geb. 1970) basiert auf den historischen Wandmalereien der antiken Stadt Pompeji und bringt diese in einen zeitgenössischen Kontext. Innerhalb des Bildraums gibt es diverse Schichten von Bildern, die wie archäologische Stratigrafien gelesen werden können. Die Installation von Patricia Lambertus bewegt sich im Spannungsverhältnis von Fiktion und Realität sowie von Schönheit und Zerstörung. Historisch-gesellschaftliche Ereignisse und ihre Zusammenhänge sowie ihre Relevanz und Resonanz in der Gegenwart werden aufgespürt und bildnerisch umgesetzt. Der Fokus liegt hier bei den Brüchen, Rissen und Schnittstellen.