Der jährliche World Press Photo Award ist der weltweit größte und renommierteste Wettbewerb für Pressefotografie. Die Ausstellung wird zusammen mit dem Global Peace Photo Award gezeigt, der seit 2013 das „Peace Image of the Year“ auszeichnet. Die beiden Ausstellungen sind im Willy-Brandt-Haus Berlin zu sehen und präsentieren die Gewinner:innen und Nominierten der Contests.

World Press Photo Contest 2021
Die Wanderausstellung wird mit Unterstützung des Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes nach Berlin gebracht. Seit 1955 zeichnet der jährliche World Press Photo Contest die Bilder professioneller Fotograf:innen aus. Prämiert werden Einzelbilder oder Serien in acht Kategorien. In diesem Jahr haben 4.315 Fotojournalist:innen aus 130 Ländern mit 74.470 Bildern am Wettbewerb teilgenommen.

Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von NayanTara Gurung Kakshapati wählte die besten Bilder und Geschichten des Jahres 2020 aus und prämierte 45 Fotograf:innen. In einem besonderen Jahr, das von der COVID-19-Pandemie und Protesten für soziale Gerechtigkeit auf der ganzen Welt geprägt ist, zeigen die Gewinner:innen in ihren Bildern eine Vielfalt an Interpretationen und Perspektiven zu diesen und anderen aktuellen Themen wie zum Beispiel der Klimakrise, Rechten von Minderheiten oder territorialen Konflikten.

Als Gewinnerbild des Fotowettbewerbs 2021 wurde Mads Nissens Foto “The First Embrace” gekürt und ist damit das “World Press Photo of the Year”. Das Bild zeigt die erste Umarmung einer Pflegeheim-Bewohnerin in Brasilien nach fünf Monaten. Im Rahmen der Corona Pandemie durften keine Besuche stattfinden – der besondere Umhang ermöglichte schließlich wieder Nähe. Als “World Press Photo Story of the Year” wurde die Serie “Habibi” von Antonio Faccilongo ausgezeichnet, die sich mit dem weiterhin ungelösten Konflikt zwischen Palästina und Israel beschäftigt.