Mit seinen fotografischen Beobachtungen skizziert Victor van der Saar ein Gesamtbild, das die Bändigung des Wassers, aber auch dessen Wildheit ebenso dokumentiert, wie den sportlichen Umgang mit dem Element. Die 1972 eröffnete Kanustrecke ist zugleich ein olympisches Baudenkmal, an dessen Erhalt in den letzten Jahren umfassend gearbeitet worden ist. Van der Saars Fotos von der Strecke bieten Einblicke in eine lebendige Geschichte, die durch die Kanuweltmeisterschaft 2022 aktualisiert und in die Gegenwart geführt wird. 

Der Fotograf Victor van der Saar 
Victor van der Saar ist in Saarbrücken geboren. Heute lebt und arbeitet er in Kronberg - Taunus, aber immer wieder zieht es ihn rund um die Welt, um seine langjährigen Projekte zu vervollständigen. Die ersten 11 Jahre lang widmet Victor van der Saar sich fast ausschließlich der s&w Photographie — inspiriert im Besonderen von den Arbeiten Bernd und Hilla Bechers, Robert Franks oder Ralph Gibsons. Auch die Retrospektive über Man Rays Arbeiten im Centre George Pompidou Ende 1981 hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Mit der Zeit bringt die Farbfotografie sowie der Einfluss digitaler Medien Inspiration zu neuen Themen und Projekten. Sich selbst treu bleibend, geht der Künstler gerne und immer wieder neue (Um)Wege. Schwerpunkte der Auftragsarbeiten für Kunden wie Adidas, Boffi und verschiedene Magazinen, liegen im Bereich Portrait, Event und Interior. 
Bei den Kunstsammlungen & Museen Augsburg stellte er in einer Ausstellung bereits im Jahr 2012 Fotografien aus seinem Projekt 11METER aus: Victor van der Saar fotografiert dafür in mehr als 15 Ländern Bolzplatztore. Mit seiner alten Hasselblad reist der Künstler um die Welt und fängt die Poesie der Tore ein. Die Kamera positioniert er zentral und mit genau 11 Metern Abstand.