Nira Pereg beschäftigt sich mit den Mechanismen von Machtstrukturen und der Ontologie von Gewalt und Ausgrenzung. Sie sieht sich selbst sowohl als Künstlerin als auch Pädagogin. Im Projekraum Shifting Present zeigt sie ihre eindrucksvolle Zweikanal-Videoinstallation ABRAHAM ABRAHAM SARAH SARAH, die 2012 in Hebron gedreht wurde. Dabei geht es um die Grabstätte des biblischen Propheten Abraham und deren Nutzung sowohl von der muslimischen als auch von der jüdischen Glaubensgemeinschaft.

Peregs Arbeit untersucht die unerträgliche Logik einer unmöglichen Symmetrie.

Biografie:
Nira Pereg wurde 1969 in Tel Aviv, Israel, geboren, wo sie heute auch lebt und arbeitet. Pereg verbrachte die 1990er-Jahre in New York, wo sie ihren B.F.A. an der Cooper Union erwarb. Nach ihrer Rückkehr nach Israel absolvierte sie das Bezalel M.F.A. Studio-Programm in Jerusalem und stellt seitdem sowohl in Israel als auch international aus. I

hre Arbeiten sind in zahlreichen Museen vertreten, wie dem Centre Pompidou in Paris, dem PS1 New York, dem Israel Museum, Jerusalem, dem Tel Aviv Museum of Art, derNational Gallery of Canada, der Princeton University und der TATE Modern, London.

Pereg nahm an internationalen Plattformen wie der Kunstbiennale von Shanghai, der Kunstbiennale von Sao Paulo und der Architekturbiennale, La Biennale di Venezia 2013 und 2018 teil.