Zwei Punkte können eine Linie definieren, Abstand oder Differenz markieren oder den Anfang und das Ende einer Bewegung kennzeichnen. Dabei liegt das Entscheidende nicht in den Punkten selbst, sondern in dem Dazwischen. Die meisten Objekte berühren an irgendeinem Punkt etwas anderes - sie stützen, lehnen, hängen oder spannen sich auf. Gerade diese Verbindung und das physische Halten können ein Gleichgewicht schaffen, das dennoch fragil ist: Schon kleine Veränderungen können Kippmomente, Verschiebungen oder Spannungen erzeugen.
Stefanie Hollerbachs plastische und malerische Arbeit überzeugt durch Konzentration auf das, was Wesentlich ist, in Linie, Fläche und Raum.
Stefanie Hollerbach (*2000, aufgewachsen in Steingaden) lebt und arbeitet in Dresden. Von 2016 bis 2019 absolvierte sie eine Ausbildung zur Holzbildhauerin in Oberammergau. Seit 2019 studiert sie Bildende Kunst an der HfBK Dresden bei Monika Brandmeier, Alicja Kwade und Mandla Reuter und im Jahr 2023 studierte sie in Prag an der UMPRUM Akademie für Kunst, Architektur und Design.
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