A Worm in the Cherry ist eine Einzelausstellung der in Berlin lebenden Künstlerin Lola Göller (*1983 in Frankfurt am Main) und Trägerin des Follow Fluxus-Stipendiums 2024/25. Ausgehend von der Frage „What the fuck is happening?“ untersucht Lola Göller die alltägliche mediale Dauerbeschallung im grotesken Gleichklang von Katastrophen und Katzenbildern. Mit verschiedenen Stimmen, darunter ihre eigene entfaltet sie erzählerische und konfrontative Perspektiven, um Dysfunktionen, Verzerrungen Renitenzen und (digitalen) Kontrollverlust erfahrbar zu machen. Der Wurm in der Kirsche wird zur Metapher für Systemfehler, strukturelle Zerstörungen und zivilen Ungehorsam. Ihre Praxis reicht von Objekten und Installationen bis zu audiovisuellen Formaten und verbindet Medienreflexion mit der Befragung von Wahrnehmung und sozialer Dynamik.


Lola Göller (*1983 in Frankfurt am Main, lebt in Berlin) schloss 2012 ihr Studium an der Universität der Künste Berlin als Meisterschülerin von Professor Gregor Schneider ab. Mit ihren Arbeiten war sie weltweit in zahlreichen Ausstellungen vertreten wie z.B. im Den Frie Centre of Contemporary Art Kopenhagen, Kunstverein Tiergarten Berlin, Doza Gallerie Sofia Bulgarien, Staatstheater Kassel, Parque Cultural de Valparaiso, Kunstverein Wagenhallen Stuttgart, Knockdown Center New York u.v.m.