Die Ausstellung präsentiert Arbeiten aus der Schenkung Alexander Schröders, die die umfangreichste Schenkung in der Geschichte des Kunstvereins Bremerhaven darstellt.

„Die Schenkung von Alexander Schröder ist ein großer Gewinn für Bremerhaven. Sie unterstreicht die Bedeutung der Stadt als Standort für Kunst und Kultur. Dafür ist die Stadt Bremerhaven Alexander Schröder ausgesprochen dankbar. Mit dieser großzügigen Geste reiht sich Bremerhaven in eine Reihe von Städten ein, die von Schröders Engagement profitiert haben – darunter Hamburg, Köln und Wien. Die Präsentation im Kunstmuseum Bremerhaven ist eine wunderbare Würdigung dieses außergewöhnlichen Beitrags zur zeitgenössischen Kunst“, so Hauke Hilz, Stadtrat für Kultur.

Der Sammler und Galerist Alexander Schröder begann in den 1990er Jahren mit dem Sammeln von Gegenwartskunst und legte dabei besonderen Fokus auf konzeptuelle Strategien und gesellschaftskritische Perspektiven. Die Ausstellung gibt einen Einblick in seine Identität als Sammler und reflektiert poetische, eigensinnige sowie kritische Tendenzen der zeitgenössischen Kunst seit den 1990er Jahren. Neben Werken, die bestehende Normen mit Blick auf soziale Räume, Architektur, Gender, Identität und Sexualität hinterfragen, zeigt die Ausstellung Formen kritischer Malerei sowie künstlerische Positionen der Gesellschafts- und Ökonomiekritik.

Künstler:innen: Dirk Bell, Guillaume Bijl, Juliette Blightman, Merlin Carpenter, Stephan Dillemuth, Felix Droese, Cerith Wyn Evans, Christian Flamm, Ulrike Heise, Yngve Holen, Karl Holmqvist, Kitty Kraus, Lucy McKenzie, Georgie Nettell, Nils Norman, Manfred Pernice, Daniel Pflumm, Kirsten Pieroth, Josephine Pryde, Andreas Slominski, Franz Erhard Walther, Stephen Willats.


Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr
Montag: geschlossen

Weitere Informationen direkt unter: kunsthalle-museum-bremerhaven.de

23.03.2025 - 29.03.2026

Die stille Revolte der Dinge. Schenkung Schröder

Kunstmuseum Bremerhaven

Karlsburg 4
27568 Bremerhaven