Ausgehend von der Industrie- und Sozialgeschichte der Region widmet sich das Projekt dem Phänomen der Laufmasche – einer sich fortsetzenden, fehlerhaften Veränderung der Gewebestruktur von Strickwaren. Die Laufmasche wird hier zur Denkfigur und zum Sinnbild für die einzelnen Kunstwerke, wie für das Ausstellungsprojekt selbst. So erscheinen die Beiträge, zeitversetzt, an verschiedenen Orten in den Museen. Die Werke befassen sich mit dem Material, mit Produktionsbedingungen, Fehlern und Störungen, Geschlechterrollen sowie mit gesellschaftlichen Prozessen und Transformationen.

Eine künstlerische Intervention der Hochschule für Bildende Künste Dresden anlässlich der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 in Kooperation mit der Technischen Universität Chemnitz, den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser sowie dem Industriemuseum Chemnitz.

Mit Beiträgen von Nevin Aladag, Dorothée Billard, Patryk Kujawa & Luis Kürschner, Stefan Kovacevic, Anna Lorenzana, Isabell Alexandra Meldner, Ann-Marie Najderek, Nike Nannt, Josef Panda, Yelizaveta Piven, Maria del Mar Sanchez Exposito, Sery C, Isabell Sterner, Alexander Wolframm, Selin Wutzler und Studierenden des Lehrstuhls Fachdidaktik Kunst im Zentrum für Lehrer*innenbildung und Bildungsforschung der TU Chemnitz


Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr
Montag:geschlossen

Weitere Informationen direkt unter: kunstsammlungen-chemnitz.de

12.12.2025 - 22.02.2026

Laufmaschen

Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser

Falkeplatz
09112 Chemnitz