FOG thematisiert die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, zwischen Wissen und Nichtwissen und ist der Versuch einer Annäherung an Übergänge – an das Dazwischen von Körper und Umgebung, von Innen und Außen, von Geburt und Verwandlung.
Anja Köhne (Video, Fotografie) und Anna Holzhauer (Skulptur) setzen sich in ihren Arbeiten mit Zuständen von Luft und Wasser als elementaren Trägern des Lebens auseinander.
Luft und Wasser sind dabei nicht nur physisch präsent, sondern ein Bild für Übergänge – für das Prä- und Postnatale, für den Moment, in dem sich Leben formt und gleichzeitig entzieht.
Die Skulpturen von Anna Holzhauer geben dem Flüchtigen ein Volumen. Sie umkreisen Formen, die an Körper erinnern, an Hüllen und Behältnisse. Ihre Materialien verweisen auf Verletzlichkeit und Fragmentierung.
Anja Köhne greift in ihren Videoarbeiten und Fotografien atmosphärische Bilder auf, in denen Körper, Wasser, Nebel und Licht ineinander übergehen. Ihre Arbeiten sind keine Abbilder, sondern Annäherungen an Prozesse – an das Unscharfe, das nicht Fixierbare, das in Bewegung bleibt.
FOG ist ein gemeinsamer Denkraum. Eine Suche nach Sichtbarkeit jenseits des Konkreten.
Karlstraße 1
66111 Saarbrücken