Drei Künstlerinnen aus Baden-Württemberg potenzieren die Möglichkeiten der Druckgrafik im Dialog mit dem Raum und entwerfen Szenarien von überraschender Vielgestaltigkeit: 

ANGELIKA FLAIG, SIBYLLE MÖNDEL und CLAUDIA THORBAN präsentieren „Zyklen und Zeichen“, die sich um existenzielle Themen wie Natur, Zeit, Metamorphosen und ewige Kreisläufe drehen. 

Die Ausstellung wird am 30. August eröffnet und zeigt rund 180 Arbeiten auf zwei Etagen.

Die stehenden, großformatigen Acrylglas-Scheiben, die CLAUDIA THORBAN digital bedruckt, nehmen den Raum spiegelnd auf. In Kombination mit Zeichnungen auf Papier entsteht eine durchlässige, changierende Überlagerung von Farbflächen und floralen Strukturen. Grashalme, Farn oder Seerose erfahren in den Raumcollagen poetische Transformationen. So schafft die Künstlerin ihren ureigenen Begriff von Garten. 

SIBYLLE MÖNDELS Siebdrucke verschmelzen mit malerischen Bildgründen auf Leinwand in raumgreifenden Wandkompositionen. Ihr „Netzwerk Wald“, ein Dialog zwischen dem Algorithmus 0/1 und dem Sehnsuchtsort Wald mit dessen gefiederten Bewohnern, den Vögeln, eröffnet Luft- und Gedankenräume: Poesie trifft auf Technik, eine Metapher für unsere Jetztzeit. 

In den Unikat-Lithographien von ANGELIKA FLAIG zeigt sich die ganze Bandbreite an Möglichkeiten, die der Steindruck bietet. Wiederkehrende Module aus organischen Strukturen sowie figurativen und digital generierten Motiven durchziehen ihre Bildkosmen. Metamorphose als Prinzip ist das große Thema der Künstlerin, das sie mit einer Lichtinstallation variiert und erweitert. 


ERÖFFNUNG:
Freitag, 30. August 2019 um 19:00 Uhr,