Die Inszenierung des urbanen Lebensraums als Erlebnisraum für Kinder steht im Fokus der Ausstellung STADTGESCHICHTEN. EINE KUNSTAUSSTELLUNG FÜR KINDER. In eine raumgreifende Installation in der Einblickshalle des Museums sind Werke aus der museumseigenen Sammlung eingefügt. Entstanden ist ein Parcours durch eine städtische Szenerie, die die grauen Hochhäuser eines Horst Antes ebenso umfasst wie ein kunterbuntes Stadtviertel von Niki de Saint Phalle. Den Kindern wird so die Möglichkeit geboten, eigene Vorstellungen und Stadtgeschichten zu erfinden und ihre Lebenswelt spielerisch zu hinterfragen. Die Ausstellung richtet sich an Schulklassen ebenso wie an Familien und ist für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren konzipiert.

Das Selbstporträt, Spiegel historischer und gesellschaftlicher Veränderungen mit dem individuellen Ich im Vordergrund, wird seit den 1960er-Jahren in der künstlerischen Praxis erneut kritisch befragt und ist heute im digitalen Zeitalter – vermeintlich als Selfie – omnipräsent. Hinter dem wiederholten Artikulieren und Befragen der eigenen Identität in Bezug auf Individualität, Körperlichkeit und Zugehörigkeit verbirgt sich die essenzielle Frage „Wer bin ich?“ Dieser grundlegenden Frage wird in der Gruppenausstellung SELBSTSICHT: PORTRÄT-IDENTITÄTEN nachgegangen. Werke von u. a. Marina Abramovic, Alexandra Bircken, Isabelle Fürnkäs und Dorothy Iannone stehen sich dialogisch gegenüber und geben einen Einblick in die Genese des Selbstporträts vom Beginn der 1960er-Jahre bis heute.